Der Funkensalmler – Feurige Farbenpracht

Der Funkensalmler im Aquarium

Dieser hübsche Zierfisch gehört, wie viele andere beliebte Aquarienbewohner (z.B. Roter Neon und Neonsalmler) innerhalb der Ordnung der Salmlerartigen (der unter anderem auch der Piranha angehört) zur Familie der „Echten Salmler“.

Es handelt sich um einen klein bleibenden Süßwasserzierfisch, der verschiedene Synonyme besitzt, wie beispielsweise Feuertetra, Erdbeersalmler oder Feuersalmler.

Der Funkensalmler ist ein typischer Schwarmfisch, was bedeutet, dass erst eine Gruppengröße ab wenigstens 10 Individuen als artgemäß anzusehen ist, wobei die Weibchen zur Stressvermeidung quantitativ die Oberhand haben sollten (siehe auch Guppy).

Allgemeines zum Funkensalmler

Sein natürliches Habitat ist das Araguaia-Flussbecken im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso.




Der orange-rötlich leuchtende Körper mit der durchschimmernden Wirbelsäule erreicht eine Länge von 1,5 bis 2cm, maximal 3cm, wobei die männlichen Tiere kleiner und etwas schlanker bleiben, dafür aber meist ein wenig farbintensiver sind.

Hyphessobrycon bzw. Hemigrammus amandae, so sein wissenschaftlicher Name, eignet sich zur Haltung in Aquarien ab 60 Liter Fassungsvermögen und bietet einen herrlichen Farbkontrast zum Grün der Aquarienpflanzen.

Das natürliche Umfeld des Funkensalmlers

Er benötigt dichte, schattige Bepflanzung (beispielsweise durch großblättrige Schwimmpflanzen) mit dunklem Bodengrund, um sich sicher zu fühlen und genügend Rückzugsmöglichkeiten zu finden. Vorzugsweise hält er sich in mittlerer Höhe des Beckens auf.

Bei Temperaturen von 26°C + / – 2° liegt sein Temperaturoptimum, bei einem pH von ca. 6 fühlt er sich wohl wie ein Fisch im Wasser. Die Gesamthärte sollte 15° keinesfalls überschreiten, besser sind 2°bis 8°. Seine durchschnittliche Lebenserwartung beträgt ca. 2-3 Jahre.

Der Funkensalmler im Aquarium

Der Funkensalmler und seine Freunde

Da es sich um einen äußerst friedfertigen Allesfresser handelt (Aggressionsverhalten beobachtet man höchstens von männlichen Tieren während der Fortpflanzungszeit, in der sie ihr Revier verteidigen und jeder sich selbst der Nächste ist), sollte man im Gesellschaftsbecken im Sinne der friedlichen Nachbarschaft auf Mitbewohner mit vergleichbar pazifistischer Grundhaltung achten. Kampffische oder Skalare sind zu diesem Zwecke sicher eher ungeeignet.

Kleine Panzerwelse und Harnischwelse, aber auch Zwerggarnelen kommen als Gefährten in Frage. Grundsätzlich ist auch die Vergesellschaftung mit anderen Salmler-Arten möglich, hierbei sollte jedoch die Besatzdichte (Schwarmfische!) unbedingt beachtet und keinesfalls überstrapaziert werden.

Zu Tisch beim Funkensalmler

Der Funkensalmler bevorzugt Lebendfutter, man kann ihm beispielsweise Daphnien, Artemia oder Cyclops anbieten, aber auch zerriebene Flocken sowie Frostfutter werden akzeptiert. Die Wahl des Futters  hat auch eine gewisse Auswirkung auf die Farbintensität, das selbe trifft auf bestimmte Wasserparameter zu (torfgefiltertes, weiches, saures Wasser ist für eine kräftige Färbung optimal). In seiner Heimat ernährt er sich hauptsächlich von kleinen Würmchen, Insekten und Zooplankton.

Die Fortpflanzung

Über sein Fortpflanzungsverhalten in der Natur ist wenig bekannt. Fest steht allerdings, dass die Nachzucht etwas für Fortgeschrittene ist.

Die Eiablage im Aquarium erfolgt bevorzugt in dichten, feingliedrigen Pflanzen (es eignet sich hierzu beispielsweise Javamoos). Gute Ablaichbedingungen bestehen bei einer Wassertemperatur von 27°C und einem pH von 5,5. Die adulten Tiere sind nach dem Ablaichen  von der Brut zu separieren, da es sich um Laichräuber handelt, die den Eiern nachstellen.

Geeignetes Futter für die Nachzucht in den ersten Wochen ist feinstes Lebendfutter wie Rädertierchen oder Pantoffeltierchen.  Nach wenigen Tagen können bereits Artemianauplien verzehrt werden.

Noch mehr wissenswertes über Salmler

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Katzenhaie – Eine elegante Fischfamilie stellt sich vor

Katzenhaie am Grund

Katzenhaie – Eine elegante Fischfamilie stellt sich vor

Die Familie der Katzenhaie besteht aus über 60 Arten in 7 unterschiedlichen Gattungen. Sie gehören der Ordnung der Grundhaie an, sind aber sowohl im Flachwasser als auch in der Tiefsee anzutreffen. Je nach Art beträgt ihre Körperlänge zwischen 20cm und 170cm.




Ihr deutscher Namen erschließt sich dem aufmerksamen Betrachter bei einem tiefen Blick in ihre großen Augen: Längliche Pupillen und ein bei vielen Arten vorkommendes 3. Augenlid erinnern tatsächlich stark an die Sehorgane unserer Samtpfoten. Als Besonderheit erfolgt der Lidschluss über das untere Augenlid.

Einige Arten möchte ich nun genauer vorstellen. Die meisten Katzenhai-Arten sind ovipar, also Eier legend. 

Katzenhai - elegante Fische des Meeres

Der Kaulquappen-Katzenhai

Ovoviviparie, also das Ausbrüten der Eier im Mutterleib, findet man beispielsweise beim Kaulquappen-Katzenhai. Dieser lebt in der kalifornischen Tiefsee und erreicht eine Körperlänge von etwa 25cm, womit er zu den kleinsten Vertretern seiner Familie gehört. Die Junghaie, die im Sommer zur Welt kommen, messen bei ihrer Geburt nur etwa 10cm.

Im Englischen lautet sein Name aufgrund seiner Morphologie (großer, runder Kopf mit schmalem Körper) Lollipop Catshark. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Fischen und Krebstieren.

Korrekterweise muss man sagen, dass der Kaulquappen-Katzenhai trotz seines Namens heute taxonomisch nicht mehr zu den Katzenhaien (Skyliorhinidae) gezählt wird, seit aufgrund morphologischer und molekularbiologischer Daten die Pentanchidae von den Katzenhaien abgespaltet wurden und nun eine eigene Familie mit derzeit ca. 90 Arten bilden.

Der Korallen-Katzenhai

Ein „echter“ Vertreter der Katzenhaie, den man hin und wieder auch in der Aquaristik antrifft, ist beispielsweise der Korallen-Katzenhai. Dieser wird bis zu 90cm lang und lebt vorzugsweise in Küstennähe im Arabischen Meer, vor Indien, Thailand, Sumatra und Papua-Neuguinea.

Der Korallen-Katzenhai besitzt eine besonders auffällige Färbung: Die Grundfarbe ist braun mit kleinen, dunkel umrandeten hellen Flecken, Bauchseite und Flossenspitzen sind ebenfalls hell.

Tagsüber hält sich dieser kleine Hai in Höhlen auf, um sich nachts auf Nahrungssuche (Fischbrut, Garnelen, kleine Fische, Schnecken u.a.) zu begeben.

Die Aquarien-Einrichtung (eine Beckengröße unter 3000l ist absolut ungeeignet) sollte diese Angewohnheit berücksichtigen, und viele Versteckmöglichkeiten bieten. Auch die Beleuchtung und die Vergesellschaftung muss entsprechend gewählt werden, da Haie eine Beleuchtung über 400 Watt nicht gut tolerieren. Die Beckentemperatur sollte konstant ziemlich genau 25°C betragen.

Der Schwellhai

Vor der amerikanischen Pazifik-Küste lebt der bis zu 1 Meter lange Schwellhai. Sein Name rührt daher, dass er in der Lage ist, seinen Magen mit Wasser oder Luft aufzublasen und damit seinen gesamten Körper zum Anschwellen zu bringen.

Als weitere Besonderheit weist er (wie viele weitere Katzenhai-Arten) bei Auflicht Biofluoreszenz auf, beginnt also zu Leuchten.

Der Schwellhai begibt sich bei Nacht gemütlich über den Meeresboden schwimmend auf Nahrungssuche, wobei sowohl lebende als auch tote Fische auf seinem Speiseplan stehen. Tagsüber liegt er, oft mit mehreren Artgenossen übereinander gestapelt, regungslos in Felsspalten oder Höhlen.

Kurz nach dem Schlupf aus dem Ei misst ein Schwellhai-Baby ca. 15cm Körperläge.

Der Großgefleckte Katzenhai

Weltweit häufig in Gefangenschaft anzutreffen ist der  verhältnismäßig kräftige Großgefleckte Katzenhai. Oft sieht man ihn in Aquarien gesellig gemeinsam mit anderen Artgenossen auf einem Haufen ruhen. Auch seine Vermehrung gelingt in menschlicher Obhut bemerkenswert gut.

Der Großgefleckte Katzenhai befestigt seine dickschaligen Eier mit langen Haltefäden an Seetank, wo sich die Junghaie zwischen 7 und 12 Monate entwickeln . Die Schlupfgröße liegt etwa zwischen 10 und 15cm, erwachsene Tiere erreichen eine Körperlänge von bis zu 160cm, wobei im Atlantik lebende Exemplare meist größer werden als ihre Verwandten aus dem Mittelmeer. Die Art ist wie alle Katzenhaie für den Menschen ungefährlich, allerdings kann der Kontakt mit seiner äußerst rauen Haut (er besitzt relativ große, für Knorpelfische typische schuppenartige Hautzähnchen) zu schweren Riss- und Schürfwunden führen.

Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Mittelmeer bis zur europäischen und nordafrikanischen Atlantikküste. Auch er ist nachtaktiv und begibt sich bei Dunkelheit auf die Jagd nach vorwiegend in Bodennähe lebender Beute wie Stachelhäutern, Krebstieren, Mollusken, Würmern und kleineren Fischen, aber auch Aas gehört zu seinem Nahrungsspektrum.

In vielen Ländern Europas fällt dieser Hai dem kommerziellen Fischfang zum Opfer. So landet er beispielsweise getarnt unter Begrifflichkeiten wie „rock eel“, „rock salmon“, „flake“, „catfish“, „grande roussette“ oder „saumonette“ auf den Speisekarten dieser Welt.

Die 4 Schätze der Meere

Da Haifischflossen in der traditionellen chinesischen Küche neben Seegurken, Seeohren und der Schwimmblase einiger Fische zu den „Vier Schätzen des Meeres“ gezählt werden, treten auch die Flossen in Europa gefangener Katzenhaie ihre letzte Reise nach Asien an, um dort zur zweifelhaften Delikatesse, der Haifischflossensuppe (siehe auch Shark-Finning) verarbeitet zu werden.

Sein Aussehen gestaltet sich recht abwechslungsreich, seine Grundfarbe ist meist braun bis gräulich, mit zahlreichen, über dem langen, schlanken Körper verteilten unregelmäßigen Flecken. Die Bauchseite ist weiß. Eine Nickhaut fehlt diesem Hai.

Man trifft den großgefleckten Katzenhai sowohl als Einzelgänger, als auch in großen Gruppen, vergleichbar mit den sogenannten Schulen der Meeressäuger, wie Delfine und andere Wale, an.

Katzenhai-Eier sind schon für unter 100€ käuflich zu erwerben.

Dabei sollte man allerdings bedenken, dass auch das kleinste Hai-Baby über kurz oder lang zu einem stattlichen Fisch heran wächst, dessen Ansprüchen man in Privathand nur sehr selten gerecht werden kann. Die Überführung in einen Zoo o.ä. stellt nur in manchen Fällen eine adäquate Lösung dieses Problems dar, da die Kapazitäten dieser Einrichtungen naturgemäß ebenfalls begrenzt sind.

Die Anschaffung eines solch eleganten Räubers will aus diesem Grund mehr als sorgfältig überlegt sein.

Der Kleingefleckte Katzenhai

Sein nächster Verwandter, der Kleingefleckte Katzenhai, ist ebenfalls ein beliebter Aquarienbewohner. Außer der geringeren Größe seiner Flecken unterscheidet er sich noch in seiner zu erwartenden Endgröße: Diese liegt mit ca. 1m deutlich unter der seines großen Bruders.

Verbreitungsgebiet, Beutespektrum und Lebensweise sind annähernd mit dem großgefleckten Katzenhai identisch.

Der weiche Katzenhai

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Der weiche Katzenhai  tummelt sich eher in trockenen Gefilden dieser Welt. Sein Lebensraum ist leider etwas begrenzt. Er erfreut sich aber sehr großer Beliebtheit bei den Kleinsten. Besonders mag er ausgedehnte Streicheleinheiten. Er wird bis zu 70 cm lang und er hat seinen Namen von seiner sehr weichen Haut. 

 

 

Mythos Menschenfresser – Der Rote Piranha

Der rote Piranha im Aquarium

Mythos Menschenfresser:
Der Rote Piranha

Dem Piranha haftet ein denkbar schlechtes Image an. Durch Horrorfilme zur blutrünstigen Bestie diffamiert (ein trauriges Schicksal, das er mit dem wohl berühmt-berüchtigsten Raubfisch, dem Weißen Hai, teilt), wird meist außer Acht gelassen, dass es sich bei diesen Tieren sozusagen um die „Gesundheitspolizei Südamerikas“ handelt, da sie die Gewässer  von verletzten und kranken Tieren sowie von Tierkadavern reinigen und somit maßgeblich mit verhindern, dass sich Krankheiten ausbreiten können.

Da es am Amazonas regelmäßig zu Hochwasser, verbunden mit massenhaftem Ertrinken von Haus- und Wildtieren, kommt, würden sich ohne den Aas fressenden Piranha Seuchen in Windeseile ausbreiten.

Kaum einem dürfte bekannt sein, dass es auch Piranha-Arten gibt, die sich von Früchten ernähren.

Im folgenden Text konzentriere ich mich im Wesentlichen auf den roten Piranha, da dies die Art ist, welche man am häufigsten in menschlicher Obhut antrifft.




Unter den verschiedenen Piranha-Arten ist der Rote Piranha, nach seinem Entdecker, dem österreichischen Naturforscher Johann Natterer, auch Natterer`s Sägesalmler genannt, sowohl in der Natur als auch in der Aquaristik der am weitesten Verbreitete. Er dient in seiner Heimat Südamerika  unter anderem auch als Speisefisch und als Jagdobjekt für sogenannte „Sportfischer“.

Der rote Piranha verdankt seinen Namen der Färbung seiner Bauchseite (übrigens ebenfalls vergleichbar mit dem Weißen Hai), jedoch treten, bedingt durch die weitläufige Verbreitung, viele verschiedene Farbvarianten, Lokalvarietäten und Unterarten auf.

Der Aktionsradius der räuberisch lebenden Schwarmfische erstreckt sich über große Teile der südamerikanischen Süßgewässer.

Es existieren auch Populationen in Teilen der USA, diese Tiere stammen jedoch ursprünglich aus Aquarienhaltung.

Der rote Piranha besitzt einen seitlich abgeplatteten Körper und einen relativ hohen Rücken, letzteres Merkmal wird mit zunehmendem Alter immer ausgeprägter.

Die Lebenserwartung in menschlicher Obhut beträgt bei guter Pflege bis zu 30 Jahre und älter.

Er kann eine Körperlänge von ca. 30cm erreichen, wobei die weiblichen Tiere meist größer werden.

Der rote Piranha besitzt als optische Auffälligkeit über den gesamten Körper verteilt wunderschön metallisch glitzernde Schuppen, die Intensität des Glitzerns nimmt während der Paarungszeit noch zu. Die Körperunterseite ist, wie bereits oben erwähnt, rot gefärbt, bei Jungtieren ist auch die Afterflosse rot.

Überraschenderweise ernährt sich der rote Piranha nicht ausschließlich karnivor, sondern nimmt teilweise auch pflanzliche Nahrung auf, andere Fische, Aas, Insekten, Krebstiere und Mollusken stehen ebenfalls auf seiner Speisekarte.

Während Jungtiere überwiegend bei Tag auf die Jagd gehen, sind die älteren Exemplare eher dämmerungsaktiv.

Piranha-Gruppen sind hierarchisch strukturiert.

In freier Natur formiert sich der rote Piranha üblicherweise in Schwärmen von 20 bis 30 Individuen.

Als typische Lauerjäger warten sie im Schutz der Pflanzen auf potentielle Beute und greifen diese als Gruppe von hinten und/oder unten an, wobei häufig zunächst ein Piranha den Angriff mit einer plötzlichen Vorwärtsbewegung initiiert und weitere Schwarm-Mitglieder folgen.

Auch Verfolgungsjagden im offenen Wasser gehören zu den Beutefang-Techniken des Piranhas, diesen geht aber ebenfalls die Lauerstellung im Pflanzen-Versteck voraus. 

Der Schwarm dient jedoch nicht ausschließlich der Optimierung des Jagderfolges, sondern bietet dem Einzeltier in erster Linie Schutz, beispielsweise vor Fressfeinden, zu denen unter Anderem Flussdelfine und Kaimane gehören.

Die Isolation von der Gruppe bedeutet für einen Piranha enormen Stress, ein Faktor, den man auch bei der Piranha-Haltung im Aquarium beachten muss.

Interessanterweise halten sich die älteren Tiere tendenziell im Innern des Schwarms auf, was ihre Überlebenschancen im Fall eines Angriffs anderer Beutegreifer beträchtlich erhöht.

Piranha-Schwärme können in einen regelrechten Fressrausch verfallen und sich dabei auch gegenseitig verletzen, eine Tatsache, die erheblich zu ihrem brutalen Image beigetragen hat.

Der rote Piranha und sein Gebiss

Verkleinert sich in Trockenzeiten ihr Habitat, führt dies zu einer deutlichen Aggressivitäts-Steigerung.

Bedingt durch dieses Aggressionspotential und die Schwarmbildung kann der Piranha theoretisch eine Gefahr für den Menschen darstellen. Allerdings ist belegt, dass die absolute Mehrzahl der menschlichen Leichen, an denen Bisswunden von Piranhas festgestellt wurden, bereits vor dem Zusammentreffen tot waren, womit einmal mehr seine Funktion als „Gesundheitspolizist“ untermauert wird. Angriffe sind extrem unwahrscheinlich, Baden in Gewässern, in denen nachweislich Piranhas leben, gehören in Südamerika zur Tagesordnung.

Wenn man mit dem Gedanken spielt, den Roten Piranha als Heimtier zu pflegen, sollte man einige Dinge im Vorfeld beachten.

Zunächst muss nochmals betont werden, dass dieser Fisch mit bis zu 30 Jahren und mehr eine beachtliche Lebenserwartung besitzt.

Da Einzelhaltung dieses Schwarmfisches aus Tierschutzgründen strikt abgelehnt werden muss, ist die Entscheidung zur Piranha-Haltung quasi eine Entscheidung auf Lebenszeit.

Die Beckengröße spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Hier gilt: Je größer, desto besser! Die Haltungsempfehlungen belaufen sich meist auf mindestens 600l für 5 Fische, ich halte dies jedoch für die absolute Untergrenze. Selbstverständlich muss wie immer sorgfältig geprüft werden, ob dieses Wasservolumen mit der Statik des Aquarien-Standorts kompatibel ist.

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Anders als bei der „herkömmlichen“ Aquarienbepflanzung, bei der aus optischen Gründen die höheren Pflanzen im Hintergrund und die niedrigeren Pflanzen im Vordergrund angeordnet sind, sollte ein Piranha-Aquarium über die gesamte Bodenfläche verteilt großzügige Versteckmöglichkeiten in Form von hoch wachsenden Pflanzen mit Schwimmraum ringsherum bieten.

Füttern kann man so ziemlich alles, was das Meeresfrüchte-Sortiment des Supermarktes hergibt. Bitte das Auftauen nicht vergessen! Als schnell fressende Fische können bei Fütterung tiefgekühlter Ware Magen-Darm-Probleme die Folge sein. Auf Lebendfütterung kann komplett verzichtet werden.

Es dürfte den ein oder anderen überraschen, dass Piranhas durchaus neugierige Pfleglinge sind, die bei intensivem Kontakt sogar eine Art Zutraulichkeit zu ihrer Bezugsperson entwickeln können. 

 

 

 

 

 

Koiteich – Wie soll er aussehen?

Der Koiteich im Garten - Koi

Im Zentrum jedes japanischen Gartens liegt der Koiteich – ein weitläufiges Becken, in dem sich viele große, bunte Fische tummeln. Oft sind sie neugierig und nicht sehr schüchtern, lassen sich streicheln und aus der Hand füttern. Kein Wunder, dass die schönen Tiere inzwischen nicht nur in japanischen Gärten, sondern auch bei Teichfreunden weltweit beliebt sind.

Wer sich so einen Hingucker in den eigenen Garten holen möchte, sollte allerdings ein paar Dinge beachten. Hier findest Du einige hilfreiche Tipps und Infos rund um Deinen eigenen Koiteich.

Koi – auch nur ein Karpfen?

Ja, es handelt sich hier tatsächlich um einen Karpfen. Genauer gesagt, den Nishikigoi – wörtlich aus dem Japanischen bedeutet das „Brokatkarpfen“. Diese spezielle Karpfen-Zuchtform wurde in Japan schon vor über 100 Jahren als Statussymbol gehalten und hat sich seither bei Fischliebhabern und Züchtern weltweit verbreitet.

Die schönen Koi-Karpfen gibt es in vielen verschiedenen Färbungen. Sie sehen im Teich hübsch aus, können aber teuer sein.

Ein Hobby für alle?

Auch wenn die Koi-Haltung inzwischen natürlich nicht mehr den Adeligen vorbehalten ist und es viele verschiedene Zuchtformen gibt, kann diese Fischart je nach Färbung sehr teuer sein und stellt ein kostspieliges Hobby dar. Daher sollte der Bau eines Koiteiches wohlüberlegt und gut geplant sein.

Du solltest auch bedenken, dass diese Fische bei guten Lebensbedingungen mehrere Jahrzehnte alt werden können. In einem gut angelegten Teich solltest du von einer Lebenserwartung von mindestens 30, aber bis zu 60 Jahren ausgehen. Du solltest Dir also sicher sein, dass Du in dieses Hobby viel Zeit investieren kannst und willst.

Koi-Karpfen werden, abhängig von ihrem Lebensraum, bis zu 70 cm oder sogar bis zu einem Meter groß. Aufgrund dieser beachtlichen Größe sollte ihnen genug Platz zur Verfügung gestellt werden. Da Kois auch sehr gesellig sind, sollte der Schwarm zumindest vier bis fünf aber gerne auch mehr Fische beinhalten.

All das solltest Du beachten, bevor du einen Koiteich planst. Die Koi-Haltung ist ein zeit- und geldaufwändiges Hobby, das man nicht leichtfertig beginnen sollte. Wenn Du Dich aber entschieden hast, dass diese Fischart die richtige für dich ist, findest Du hier gleich einige Tipps zum Teichbau.

Koiteich-Bauanleitung: Worauf musst Du achten?

Standort und Größe

Zuerst muss ein passender Standort für die Teichanlage gewählt werden. Dabei ist vor allem eines wichtig: Platz. Wenn Du schon einmal einen japanischen Garten besichtigt hast, wirst Du wissen, warum.

Ein guter Koiteich benötigt ausreichend Fläche. Man spricht hier von einer Mindestteichgröße von 5000 Litern (5m³), und nochmal etwa 1000 Litern pro Fisch.

Wenn Du darauf Wert legst, Deinen Tieren einen möglichst gesunden, natürlichen Lebensraum zu bieten, solltest Du zumindest 15 m² Deines Grundstücks für den Teich einplanen. Größer ist natürlich immer besser.

Eine ovale Form mit den Maßen 6 x 3 m würde sich hier anbieten. Selbstverständlich können Form und Größe je nach Wunsch und lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Die Teichwände sollten dabei eher steil ausgehoben werden. Dies schafft eine möglichst große Schwimmfläche für die Fische.

Besonders wichtig ist auch, den Teich ausreichend tief zu graben, um den Tieren ein unbeschadetes Überwintern zu ermöglichen. Das absolute Minimum dafür beträgt 1,30 m Tiefe. Die bevorzugte Tiefe für Koiteiche liegt jedoch bei 1,50 m bis 2 m.

Der Standort für den Teich sollte außerdem im Halbschatten gewählt werden, so dass den ganzen Tag sonnige und schattige Zonen vorhanden sind.

Koi-Karpfen im Koiteich

Für Koiteiche gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Wasserfall und Grünpflanzen sind nützlich und schön anzusehen.

Material und Technik

Für den Bau eines Koiteiches ist einiges an Material erforderlich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Teich anzulegen: Mittels eines fertigen Teichbeckens oder mit Teichfolie.

Die wohl einfachste Variante ist es, einen Fertigteich zu kaufen. Diese riesigen Kunststoffschalen gibt es in unterschiedlichen Formen oder sie können auch nach Wunsch angefertigt werden. Auf diese Weise ersparst Du Dir das mühsame Ausmessen und Auslegen einer Folie. Ein Fertigteich ist jedoch sehr kostenintensiv und daher nicht für jeden eine realistische Alternative.

Die günstigere und wohl häufigere Methode ist das Auslegen von Teichfolie. Dazu muss zuerst ein Loch ausgemessen und mit einem Bagger ausgehoben werden. Hier ist viel händische Arbeit erforderlich, da die Erde am Teichgrund anschließend von allen spitzen Gegenständen (Wurzeln, Steine, Glassplitter etc.) befreit werden muss. Ist der Untergrund zu weich, kann es sein, dass das Becken mit Beton ausgegossen werden muss.

Beim Verlegen der Teichfolie (die in verschiedenen Stärken erhältlich ist) solltest Du unbedingt darauf achten, möglichst wenig Falten zu erzeugen. In Falten sammeln sich Schmutz und Keime, die schädlich auf die Tiere wirken können. Die Folie lässt sich am besten bearbeiten, wenn sie sich in der Sonne ein wenig erwärmt hat.

Die überstehenden Ränder der Folie sollten erst abgeschnitten werden, nachdem der Teich bereits ein paar Tage lang zu zwei Dritteln mit Wasser befüllt war. Dies erlaubt dem Material und dem darunterliegenden Erdboden, sich zu setzen.

Welchen Filter braucht mein Koiteich?

Um den Tieren eine gute Wasserqualität zu bieten, ist ein hochwertiger Teichfilter erforderlich. Je nach Teichgröße sollten ein bis zwei große oder mittelgroße Filter eingesetzt werden. Für große Teiche mit vielen, großen Koi-Karpfen eignet sich am besten ein Kammer- beziehungsweise Durchlauffilter. Diese Filter bieten sowohl mechanische als auch biologische Filterstufen und ein großes Filtervolumen.  

Gestaltung und Bepflanzung

Die Koiteiche, die man aus japanischen Gärten oder botanischen Gärten kennt, sind oft aufwändig gestaltet. Die Optionen sind vielfältig: Wasserpflanzen, Brücken, Brunnen und vieles mehr können den Teich optisch aufwerten.

Dabei gibt es einige Gestaltungselemente, die auch einen funktionellen Nutzen erbringen. Dazu zählt zuerst einmal natürlich die Bepflanzung. Eine üppige Begrünung in und um den Teich sieht nicht nur schön aus, sie bringt auch Vorteile: Schatten, Filterung und Sauerstoff.

Wasserpflanzen bieten den Fischen eine willkommene Zuflucht vor Hitze und Sonnenlicht. Kois schwimmen oft nah an der Oberfläche und sind daher gefährdet, sich einen Sonnenbrand zuzuziehen (ja, das ist tatsächlich möglich und gar nicht so selten!). Sie halten sich daher gern unter Seerosen auf, deren große Blätter an der Wasseroberfläche Schatten spenden.

Glückliche Koi-Karpfen im Koiteich

Kois halten sich im Sommer gern im Schatten der Seerosenblätter auf. Dort finden sie Abkühlung und Schutz vor der Sonne.

Pflanzen am Rand des Gewässers stellen eine zusätzliche Filterung des Wassers dar und produzieren Sauerstoff.

Für die großen Kois ist eine ausreichende Belüftung wichtig. Dabei helfen können Wasserfälle oder Brunnen, die das Wasser zirkulieren und dabei zusätzlichen Sauerstoff in den Teich eintragen. Ein Bachlauf mit Wasserfall kann außerdem ein optisches Highlight im Garten darstellen.

Auch Steine und Felsen rund um den Teich sind Bestandteil eines typischen japanischen Gartens. Zu dekorativen Zwecken gibt es außerdem viele (zum Teil asiatisch angehauchte) Steinskulpturen in verschiedener Form und Größe. Eine Brücke oder ein Steg macht den Teich zugänglicher und liefert einen guten Aussichtspunkt, um die Fische zu beobachten und füttern.

Fazit – Wie soll ein Koiteich aussehen?

Wenn du alle oben genannten Punkte in Deine Planung miteinbeziehst, steht Deinem eigenen Koiteich nichts mehr im Weg. Achte einfach darauf, den Teich groß und tief genug anzulegen, die Folie korrekt zu bearbeiten und schließe einen passenden Teichfilter an.

Dann werden Dich und Deine Gartenbesucher die wunderschön gefärbten Tiere vielleicht sogar über 30 Jahre lang erfreuen. Auch wenn Du keinen ganzen japanischen Garten anlegen möchtest, findest Du sicher für Dich eine passende Option zur Gestaltung. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Koi-Karpfen im Koiteich Galerie
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Fische im Rhein – Wahre Rheinkultur

Der Rhein - Wasser des Lebens

In der Reihe Flüsse möchte ich Euch die Vielfalt der Lebewesen in den Fließgewässern dieser Erde vorstellen. Beginnen werde ich mit den Fischen im Rhein.

In den 1980er Jahren ging es dem Rhein nicht sonderlich gut. Durch Abwasser und andere Umwelteinflüsse war die Wasserqualität sehr schlecht, weitere Gründe waren die Fluss-Begradigung und der Bau von Barrieren.  Umso erfreulicher ist es, dass heute im Rhein eine sehr hohe Artenvielfalt herrscht: Von 43 verschiedenen Fischarten über Krebse, Muscheln, Wasserinsekten bis hin zu Borstenwürmern.

In Teil 1 dieser Reihe möchte ich Euch zunächst über die Fische im Rhein informieren, einige werde ich etwas näher beschreiben. Am Ende des Artikels findet ihr zur besseren Übersicht nochmal eine Auflistung einiger Fische, die im Rhein leben. Gerne könnt ihr mir diesbezüglich weitere Infos zukommen lassen. Nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion.

Der Rhein - Wasser des Lebens

Fische im Rhein – endlich wieder Vielfalt in unseren Flüssen

Der Rhein – Fluss der Fische

Zunächst möchte ich euch den Rhein etwas näher bringen. Die Quelle des Rheins liegt überwiegend in den Alpen, genauer gesagt im Schweizer Kanton Graubünden. Die Höhe der Quelle liegt etwa auf 2345 m. Insgesamt legt der Rhein eine Strecke von über 1237 km zurück und durchquert dabei die Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Am Ende mündet der Rhein im Rhein-Maas-Delta in die Nordsee.

Besondere Artenvielfalt im Rhein

Aufgrund der verbesserten Wasserqualität konnte sich eine besonders hohe Artenvielfalt im Rhein entwickeln. Heutzutage beherbergt er wie bereits oben erwähnt ungefähr 43 Fischarten.

Nachfolgend habe ich einige interessante  Infos zu den einzelnen Arten zusammen gestellt:

Die Rückkehr der Lachse

Der ursprüngliche Rheinlachs ist ausgestorben, aber vor ca. 20 Jahren beschlossen die Rhein-Anliegerstaaten die Wiederansiedlung des Lachses. Grund für die gelungene Wiederansiedelung ist die Beschaffenheit des Rheines: Der Lachs legt nämlich seine Eier im tiefen Kies des Flusses ab.

Weil es sich bei dem Lachs um einen Wanderfisch handelt, legt er in seinem Leben eine weite Strecke zurück. Beispielsweise schwimmt der im Rhein lebende Lachs den Strom hinab bis in die Nordsee. Von der Nordsee geht es weiter in den Atlantik bis nach Grönland. Zum Laichen zieht es den Lachs aber wieder in den heimischen Rhein zurück. Jährlich werden mittlerweile wieder 250 bis 1000 Lachse pro Jahr gezählt.

Fische im Rhein - der Lachs beim Laichen

Der Lachs ernährt sich von Krebsen und kleinen Fischen. Dadurch kann er bis zu 1 Meter lang und bis zu 10 kg schwer werden.

Die Barbe – quasi ein Allesfresser

Die Barbe gehört zur Familie der Karpfenfische. Sie ist ein Süßwasserfisch und lebt deshalb ausschließlich in Flüssen. Ihren Laich legt die Barbe in flachen, kiesigen Stellen ab, Laichzeit ist von Mai bis Juli, in dieser Zeit zieht sie im Schwarm flussaufwärts. Hauptnahrungsquelle der Barbe sind Fischlaich, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, Würmer und in geringem Maße auch pflanzliche Kost. Die Größe der Barbe bewegt sich in der Regel zwischen 25 und 75 cm. Eine erfreuliche Nachricht ist, dass die Barbe nicht zu den gefährdeten Fischarten zählt.

Fische im Rhein - Der Barbe

Der Aal – vom Aussterben bedroht

Der Aal reiht sich ebenfalls in die Gruppe der Wanderfische ein. Seine ersten 10 Lebensjahre verbringt er in Süßwasserflüssen. Danach wandert er durch die Nordsee in den Westatlantik, um dort zu laichen. Mit dem Golfstrom werden die Aal-Larven wieder zurück an die europäischen Küsten gespült. Von dort findet die juvenile Stufe, der sogenannte Glasaal, den Weg wieder in den Rhein und der Kreislauf schließt sich.

Leider ist der europäische Aal vom Aussterben bedroht. Glasaale, werden zum direkten Verzehr und für die Aufzucht in Aquakulturen gefischt. Seitdem steht der Glasaal auf der Liste der gefährdeten Tierarten. Glücklicherweise wird diesem Treiben durch Besatzmaßnahmen und Schutzprogramme entgegen gewirkt. Dennoch ist der Bestand zum jetzigen Zeitpunkt leider jährlich rückläufig.

Der Aal im Aquarium

Das Neunauge – älter als der Rhein

Bei dem Neunauge handelt es sich um ein fischartiges Wirbeltier. Der Name „Neunauge“ führt auf eine falsche historische Beschreibung zurück. Damals ging der Betrachter von neun Augen aus. Der Fehler lag darin begründet, dass zu dem einen Auge auch die einfache Nasenöffnung sowie die sieben Kiemenspalten als Augen gedeutet wurden, wobei sich diese Zählweise nur auf eine Körperhälfte bezieht.

Laut einigen Forschern ist das Neunauge ca. 500 Millionen Jahre alt. Somit sollte es auch etwas älter als der Rhein sein. Außerdem erinnert das Neunauge sehr stark an einen Aal. Zum Laichen benötigt er kaltes Wasser und kiesige Bodenverhältnisse. Das „schwimmende Fossil“ wird etwa 20 bis 40 cm groß.

Weitere Fische im Rhein:

  • Hecht
  • Zander
  • Wels
  • Flunder

Gerne nehme ich noch weitere Infos zu „Fische im Rhein“ auf. Schreibt dazu einfach was in den Kommentaren oder per Email.

Der Koiteich im Garten - Koi

Hunde, Katzen und Vögel – diese Haustiere haben in den letzten Jahren Konkurrenz bekommen. Teichbesitzer erfreuen sich mehr und mehr eines besonderen Haustieres: dem Koi.

Die Koi Zuchtformen

Zu den wichtigsten Zuchtformen gehören folgende Unterarten: Asagi, Shusui, Bekko, Hikarimoyomono, Hikari-Utisurimono, Kinginrin, Koromo, Ogon, Sanke, Showa, Tancho, Utsurimono, Kawarimono und noch viele mehr. Die Butterfly Kois haben große, verfranste Flossen und erscheinen uns wie ein Wasserdrachen. Meist sind die Koi ein-, zwei- oder dreifarbig. Die Farben können rot, weiß, schwarz, blau, gelb, orange oder grün sein.

Auch gibt es Fische, die metallisch, glänzend, gold- oder silberfarben sind. Die Preise richten sich nach Körperbau, Zeichnung und Hautqualität eines Koi-Karpfens. Die teuerste Art erzielt einen Preis im fünfstelligen Bereich.

Der Koi im Gartenteich

Das beste Koifutter

Bei der Fütterung dieser Fische sollte jeder Besitzer auf jeden Fall auf die Qualität des Futters achten. Nicht umsonst heißt es „Ist das Tier gesund, freut sich der Mensch”. Gerade Fische reagieren sehr empfindlich und werden schnell krank, wenn das Wasser, die Temperatur und das Futter vernachlässigt werden. Koifutter sollte vor allem viel Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe enthalten, denn diese Inhaltsstoffe sind für den Fisch lebensnotwendig. Mit speziellen Futterautomaten kann man seine Lieblinge auch im Urlaub bestens versorgen. Doch nichts ist schöner als die Fütterung mit der Hand.

Kois sind so zutraulich wie ein Hund oder eine Katze. Diese Tiere können sehr alt werden und jeder Fisch hat seinen eigenen Charakter. Fragen Sie doch einfach einmal einen Koi-Besitzer. Sie werden staunen wie aufregend es ist, einen Koi zu besitzen und wie handzahm diese Tiere werden können.