Unliebsame Untermieter: Algen – Und nun?

Algen im Aquarium sind nicht immer schädlich

Wissenswertes über Algen




Die Einrichtung und Pflege eines Aquariums mit seinen Bewohnern gehört zu einem der schönsten und vielfältigsten Hobbies – allerdings auch zu einem durchaus anspruchsvollen!
Der engagierte Aquarianer hat  eigentlich immer was zu tun, vor allem dann, wenn Algen mit ins Spiel kommen. Algen können ein Aquarium  in Windeseile unansehnlich machen und einem so richtig den Spaß an dieser tollen Freizeitbeschäftigung verderben. Doch es gibt Abhilfe, um die unerfreulichen Gewächse bald möglich wieder los zu bekommen.Was es dabei zu beachten bigt, erfahrt Ihr in unserem folgenden Artikel.

Was sind denn überhaupt Algen?

Was Du schon immer über Algen wissen wolltestSicherlich hat jeder bereits einen komplett veralgten Teich oder See gesehen. Vor allem in den Sommermonaten kommt dies oft vor. Die Sonne sorgt dafür, dass gewisse Algenarten recht schnell Überhand nehmen. Algen gibt es aber auch im Aquarium. Meist sind diese grün, aber es gibt auch braune Algen. Die Artenvielfalt ist groß. Man kann von Tausenden ausgehen, wobei im Aquarium immer wieder die gleichen ins Spiel kommen. Die größte Gruppe ist die Gruppe der Grünalgen. Diese enthalt wieder Unterarten wie die Fadenalgen, oder aber auch die Punkt- und Staubalgen. Zudem findet man hier auch noch die Haar- und Bartalgen. Eine weitere Gruppe wäre die der Kieselalgen. Auch diese trifft man sehr oft im Aquarium an, eben so wie die Blaualgen.

Jeder der oben genannten Algenarten hat eine Besonderheit und ist auch mit unterschiedlichen Mitteln wieder los zu bekommen. Dennoch sind nicht alle Arten schlimm. Etwas Algen sind in einem Aquarium völlig normal und dagegen sollte man auch nichts machen. Eine natürliche Basis ist durchaus willkommen. Werden sie aber zu groß und nehmen Überhand, dann werden sie schnell zu einem Problem. Leider ist der Grad dazwischen äußerst schmal und man kann sich nicht wirklich auf einem eingefahrenen Aquarium ausruhen. Ständig muss man diese Dinge unter Beobachtung haben.

Was kann man aber tun, wenn man Algen bei sich im Aquarium feststellt?

Algen bekämpfen im Aquarium?

Kenne Deinen Feind: Die Algenart richtig bestimmen

Immer wieder sehen wir bei den Aquaristikern die selben Fehler. In Foren wird gefragt was man gegen seine Algen im Aquarium tun kann, dabei hat man sich noch gar keine Gedanken darübergemacht, welche Algen es denn sind. Nicht jede Art von Alge lässt sich gleich behandeln und bekämpfen. Hier gibt es jede Menge Unterschiede. Deshalb heißt es: Vor der Bekämpfung kommt die Bestimmung. Erst dann kann man weitere Schritte einleiten.

Die Bestimmung ist heute anhand von verschiedenen Bildern und Fotos recht einfach und manche Algen-Arten sind alleine durch den Namen bereits erkennbar. Exemplarisch nennen wir hier mal die Fadenalgen. Diese sind charakterisiert durch ihre langen grünen Fäden, welche sich an den Wasserpflanzen anheften und zum Teil durch das ganze Aquarium ziehen können.

Andere wiederum kann man eher schwieriger bestimmen und es fällt auch eine Abgrenzung schwer. Vor allem dann, wenn sich in einem Aquarium gleich mehrere Algen breitgemacht haben. Hier muss man dann einen Konsens finden, um mit der Bekämpfung zu beginnen. Haaralgen oder auch Bartalgen sind meist recht schwer voneinander zu Unterscheiden. Auch die Pinselalgen gehören hier dazu. Hier heißt es genau hinschauen und sich gegebenenfalls noch Hilfe suchen. Auf jeden Fall sollte man mit der Bekämpfung nicht beginnen, solange man sich nicht sicher ist, welche Algen sich ausgebreitet hat.

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Deshalb zuerst umfassend informieren und erst dann mit der Bekämpfung der Algen im Aquarium beginnen.

Koiteich – Wie soll er aussehen?

Der Koiteich im Garten - Koi

Im Zentrum jedes japanischen Gartens liegt der Koiteich – ein weitläufiges Becken, in dem sich viele große, bunte Fische tummeln. Oft sind sie neugierig und nicht sehr schüchtern, lassen sich streicheln und aus der Hand füttern. Kein Wunder, dass die schönen Tiere inzwischen nicht nur in japanischen Gärten, sondern auch bei Teichfreunden weltweit beliebt sind.

Wer sich so einen Hingucker in den eigenen Garten holen möchte, sollte allerdings ein paar Dinge beachten. Hier findest Du einige hilfreiche Tipps und Infos rund um Deinen eigenen Koiteich.

Koi – auch nur ein Karpfen?

Ja, es handelt sich hier tatsächlich um einen Karpfen. Genauer gesagt, den Nishikigoi – wörtlich aus dem Japanischen bedeutet das „Brokatkarpfen“. Diese spezielle Karpfen-Zuchtform wurde in Japan schon vor über 100 Jahren als Statussymbol gehalten und hat sich seither bei Fischliebhabern und Züchtern weltweit verbreitet.

Die schönen Koi-Karpfen gibt es in vielen verschiedenen Färbungen. Sie sehen im Teich hübsch aus, können aber teuer sein.

Ein Hobby für alle?

Auch wenn die Koi-Haltung inzwischen natürlich nicht mehr den Adeligen vorbehalten ist und es viele verschiedene Zuchtformen gibt, kann diese Fischart je nach Färbung sehr teuer sein und stellt ein kostspieliges Hobby dar. Daher sollte der Bau eines Koiteiches wohlüberlegt und gut geplant sein.

Du solltest auch bedenken, dass diese Fische bei guten Lebensbedingungen mehrere Jahrzehnte alt werden können. In einem gut angelegten Teich solltest du von einer Lebenserwartung von mindestens 30, aber bis zu 60 Jahren ausgehen. Du solltest Dir also sicher sein, dass Du in dieses Hobby viel Zeit investieren kannst und willst.

Koi-Karpfen werden, abhängig von ihrem Lebensraum, bis zu 70 cm oder sogar bis zu einem Meter groß. Aufgrund dieser beachtlichen Größe sollte ihnen genug Platz zur Verfügung gestellt werden. Da Kois auch sehr gesellig sind, sollte der Schwarm zumindest vier bis fünf aber gerne auch mehr Fische beinhalten.

All das solltest Du beachten, bevor du einen Koiteich planst. Die Koi-Haltung ist ein zeit- und geldaufwändiges Hobby, das man nicht leichtfertig beginnen sollte. Wenn Du Dich aber entschieden hast, dass diese Fischart die richtige für dich ist, findest Du hier gleich einige Tipps zum Teichbau.

Koiteich-Bauanleitung: Worauf musst Du achten?

Standort und Größe

Zuerst muss ein passender Standort für die Teichanlage gewählt werden. Dabei ist vor allem eines wichtig: Platz. Wenn Du schon einmal einen japanischen Garten besichtigt hast, wirst Du wissen, warum.

Ein guter Koiteich benötigt ausreichend Fläche. Man spricht hier von einer Mindestteichgröße von 5000 Litern (5m³), und nochmal etwa 1000 Litern pro Fisch.

Wenn Du darauf Wert legst, Deinen Tieren einen möglichst gesunden, natürlichen Lebensraum zu bieten, solltest Du zumindest 15 m² Deines Grundstücks für den Teich einplanen. Größer ist natürlich immer besser.

Eine ovale Form mit den Maßen 6 x 3 m würde sich hier anbieten. Selbstverständlich können Form und Größe je nach Wunsch und lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Die Teichwände sollten dabei eher steil ausgehoben werden. Dies schafft eine möglichst große Schwimmfläche für die Fische.

Besonders wichtig ist auch, den Teich ausreichend tief zu graben, um den Tieren ein unbeschadetes Überwintern zu ermöglichen. Das absolute Minimum dafür beträgt 1,30 m Tiefe. Die bevorzugte Tiefe für Koiteiche liegt jedoch bei 1,50 m bis 2 m.

Der Standort für den Teich sollte außerdem im Halbschatten gewählt werden, so dass den ganzen Tag sonnige und schattige Zonen vorhanden sind.

Koi-Karpfen im Koiteich

Für Koiteiche gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Wasserfall und Grünpflanzen sind nützlich und schön anzusehen.

Material und Technik

Für den Bau eines Koiteiches ist einiges an Material erforderlich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Teich anzulegen: Mittels eines fertigen Teichbeckens oder mit Teichfolie.

Die wohl einfachste Variante ist es, einen Fertigteich zu kaufen. Diese riesigen Kunststoffschalen gibt es in unterschiedlichen Formen oder sie können auch nach Wunsch angefertigt werden. Auf diese Weise ersparst Du Dir das mühsame Ausmessen und Auslegen einer Folie. Ein Fertigteich ist jedoch sehr kostenintensiv und daher nicht für jeden eine realistische Alternative.

Die günstigere und wohl häufigere Methode ist das Auslegen von Teichfolie. Dazu muss zuerst ein Loch ausgemessen und mit einem Bagger ausgehoben werden. Hier ist viel händische Arbeit erforderlich, da die Erde am Teichgrund anschließend von allen spitzen Gegenständen (Wurzeln, Steine, Glassplitter etc.) befreit werden muss. Ist der Untergrund zu weich, kann es sein, dass das Becken mit Beton ausgegossen werden muss.

Beim Verlegen der Teichfolie (die in verschiedenen Stärken erhältlich ist) solltest Du unbedingt darauf achten, möglichst wenig Falten zu erzeugen. In Falten sammeln sich Schmutz und Keime, die schädlich auf die Tiere wirken können. Die Folie lässt sich am besten bearbeiten, wenn sie sich in der Sonne ein wenig erwärmt hat.

Die überstehenden Ränder der Folie sollten erst abgeschnitten werden, nachdem der Teich bereits ein paar Tage lang zu zwei Dritteln mit Wasser befüllt war. Dies erlaubt dem Material und dem darunterliegenden Erdboden, sich zu setzen.

Welchen Filter braucht mein Koiteich?

Um den Tieren eine gute Wasserqualität zu bieten, ist ein hochwertiger Teichfilter erforderlich. Je nach Teichgröße sollten ein bis zwei große oder mittelgroße Filter eingesetzt werden. Für große Teiche mit vielen, großen Koi-Karpfen eignet sich am besten ein Kammer- beziehungsweise Durchlauffilter. Diese Filter bieten sowohl mechanische als auch biologische Filterstufen und ein großes Filtervolumen.  

Gestaltung und Bepflanzung

Die Koiteiche, die man aus japanischen Gärten oder botanischen Gärten kennt, sind oft aufwändig gestaltet. Die Optionen sind vielfältig: Wasserpflanzen, Brücken, Brunnen und vieles mehr können den Teich optisch aufwerten.

Dabei gibt es einige Gestaltungselemente, die auch einen funktionellen Nutzen erbringen. Dazu zählt zuerst einmal natürlich die Bepflanzung. Eine üppige Begrünung in und um den Teich sieht nicht nur schön aus, sie bringt auch Vorteile: Schatten, Filterung und Sauerstoff.

Wasserpflanzen bieten den Fischen eine willkommene Zuflucht vor Hitze und Sonnenlicht. Kois schwimmen oft nah an der Oberfläche und sind daher gefährdet, sich einen Sonnenbrand zuzuziehen (ja, das ist tatsächlich möglich und gar nicht so selten!). Sie halten sich daher gern unter Seerosen auf, deren große Blätter an der Wasseroberfläche Schatten spenden.

Glückliche Koi-Karpfen im Koiteich

Kois halten sich im Sommer gern im Schatten der Seerosenblätter auf. Dort finden sie Abkühlung und Schutz vor der Sonne.

Pflanzen am Rand des Gewässers stellen eine zusätzliche Filterung des Wassers dar und produzieren Sauerstoff.

Für die großen Kois ist eine ausreichende Belüftung wichtig. Dabei helfen können Wasserfälle oder Brunnen, die das Wasser zirkulieren und dabei zusätzlichen Sauerstoff in den Teich eintragen. Ein Bachlauf mit Wasserfall kann außerdem ein optisches Highlight im Garten darstellen.

Auch Steine und Felsen rund um den Teich sind Bestandteil eines typischen japanischen Gartens. Zu dekorativen Zwecken gibt es außerdem viele (zum Teil asiatisch angehauchte) Steinskulpturen in verschiedener Form und Größe. Eine Brücke oder ein Steg macht den Teich zugänglicher und liefert einen guten Aussichtspunkt, um die Fische zu beobachten und füttern.

Fazit – Wie soll ein Koiteich aussehen?

Wenn du alle oben genannten Punkte in Deine Planung miteinbeziehst, steht Deinem eigenen Koiteich nichts mehr im Weg. Achte einfach darauf, den Teich groß und tief genug anzulegen, die Folie korrekt zu bearbeiten und schließe einen passenden Teichfilter an.

Dann werden Dich und Deine Gartenbesucher die wunderschön gefärbten Tiere vielleicht sogar über 30 Jahre lang erfreuen. Auch wenn Du keinen ganzen japanischen Garten anlegen möchtest, findest Du sicher für Dich eine passende Option zur Gestaltung. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Koi-Karpfen im Koiteich Galerie
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Wasserpflanzen

Aquariepflanzen richtig nutzen

Die richtigen Wasserpflanzen für das Aquarium

Du wünschst Dir ein Aquarium und bist auf der Suche nach den richtigen Pflanzen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Dich, damit Du auch sicher die passenden Wasserpflanzen aussuchst. Am besten ist es, wenn Du Pflanzen für Dein Aquarium kaufst, die nicht zu empfindlich sind und die schnell wachsen. So sieht Dein Aquarium immer schön aus und die Fische fühlen sich wohl.




Wenn Du Aquarienpflanzen kaufen möchtest, solltest Du nur Arten aussuchen, die sich in Deinem Aquarium auch wohlfühlen. Jede Pflanze braucht eine bestimmte Umgebung, damit sie gut wächst. Einige Wasserpflanzen, die wir aus dem Aquarium kennen, kommen ursprünglich aus Südamerika, manche aus Afrika und andere aus Asien. Wieder andere Sorten sind auch bei uns zu Hause. Du findest sie im Gartenteich oder draußen in Flüssen oder Seen. Natürlich haben alle diese Pflanzen ganz individuelle Vorlieben an die Wasserwerte, das Licht und die Temperatur.

die besten Aquarienpflanzen

Was Du unbedingt beachten solltest, wenn Du neue Pflanzen für Dein Aquarium kaufst, findest Du in unserer Kategorie „Wasserpflanzen/Aquarienbepflanzung„.  Hier schonmal ein paar Infos in Kürze:

  • Wie groß wird die Pflanze?

    Schau nach, wie hoch und wie breit die Pflanze wird, damit sie auch in Dein Aquarium passt. Manche Pflanzen kann man abschneiden und die Stecklinge neu einsetzen. Bei anderen geht das leider nicht.

 

  • Welche Temperatur benötigt die Wasserpflanzen?

Manche Wasserpflanzen mögen lieber kaltes Wasser, andere sind dagegen warme Temperaturen gewohnt. Achte darauf, dass es den Pflanzen nicht zu warm oder zu kalt wird.

  • Wieviel Licht ist nötig?

Einige Pflanzen brauchen sehr viel Licht, um zu wachsen. Anderen reicht auch wenig Licht schon aus.

  • Welche Wasserwerte braucht die Pflanze?

Wasser ist nicht gleich Wasser. Es gibt Werte, die sich unterscheiden: Wie weich oder hart ist das Wasser, wie sauer oder alkalisch? Die Werte, auf die Du achten solltest, sind vor allem der pH-Wert und die Härte. Du kannst Dein Aquarienwasser im Geschäft testen lassen, wenn Du die Werte für Dein Aquarium nicht kennst.

  • Ist die Pflanze sehr anspruchsvoll?

Manche Wasserpflanzen sind sehr einfach zu halten. Andere brauchen besondere Pflege, wie zum Beispiel eine spezielle Düngung mit Kohlendioxid. Suche Dir am besten einfache Pflanzen aus. Wenn Du unsicher bist, frage vor dem Kauf den Händler.

  • Die richtige Stelle im Aquarium

Wenn Du Pflanzen für Dein Aquarium auswählst, musst Du vorher gut überlegen, welche Pflanze Du wo einpflanzen möchtest. Ganz vorne sollen natürlich keine großen Pflanzen stehen, damit Du auch gut in das Becken gucken kannst. Hinten sehen sie allerdings sehr schön aus. Vorne sind kleine Pflanzen gut geeignet, die über den Boden wuchern. Im mittleren Teil sind ein paar Pflanzen schön, die durch ihre besondere Farbe oder Wuchsform auffallen. Sie sind besondere Hingucker und geben Deinem Aquarium ein abwechslungsreiches aussehen. Manche Pflanzen schwimmen auch auf der Wasseroberfläche oder wachsen an Steinen oder Wurzeln fest.

  • Wasserpflanzen, die einfach zu halten sind

Es ist wichtig, dass Du – besonders, wenn Du ein neues Aquarium bepflanzt, oder wenn du Algen in Deinem Becken entdeckst – Pflanzen findest, die schnell wachsen. Das ist wichtig für eine gute Wasserqualität und verhindert außerdem, dass sich in Deinem Aquarium eine Algenplage ausbreiten kann. Die nachfolgend aufgelisteten Pflanzen wachsen schnell, sind anspruchslos und auch von all jenen unter Euch gut zu pflegen, die sich noch nicht so gut mit dem  Mikrokosmos „Aquarium“ auskennen:

  • Wasserpest
  • Sumatrafarn
  • Hornkraut
  • Brasilianischer Wassernabel
  • Großer Wasserfreund
  • Lilafarbenes Papageienblatt
  • Wasserlinsen
  • … und noch viele mehr

Aquarienpflanzen für Dein Aquarium

Aquarienpflanzen: Pflanzen, die unter Wasser wachsen

Wusstest Du, dass die meisten Wasserpflanzen gar keine echten Unterwasserpflanzen sind? Viele Arten wachsen nahe am Ufer von Gewässern. Dort werden sie regelmäßig überflutet, wenn es einmal Hochwasser gibt. Deshalb können sie unter Wasser genauso gut leben wie über Wasser. Im Aquarium fühlen Sie sich also pudelwohl. Und wenn sie einmal so groß werden, dass die Köpfe aus dem Wasser ragen, ist das für diese Pflanzen überhaupt kein Problem.

Mit unseren Tipps ist es ganz leicht, die richtige Pflanze für das Aquarium zu finden. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Aussuchen!

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Fische im Rhein – Wahre Rheinkultur

Der Rhein - Wasser des Lebens

In der Reihe Flüsse möchte ich Euch die Vielfalt der Lebewesen in den Fließgewässern dieser Erde vorstellen. Beginnen werde ich mit den Fischen im Rhein.

In den 1980er Jahren ging es dem Rhein nicht sonderlich gut. Durch Abwasser und andere Umwelteinflüsse war die Wasserqualität sehr schlecht, weitere Gründe waren die Fluss-Begradigung und der Bau von Barrieren.  Umso erfreulicher ist es, dass heute im Rhein eine sehr hohe Artenvielfalt herrscht: Von 43 verschiedenen Fischarten über Krebse, Muscheln, Wasserinsekten bis hin zu Borstenwürmern.

In Teil 1 dieser Reihe möchte ich Euch zunächst über die Fische im Rhein informieren, einige werde ich etwas näher beschreiben. Am Ende des Artikels findet ihr zur besseren Übersicht nochmal eine Auflistung einiger Fische, die im Rhein leben. Gerne könnt ihr mir diesbezüglich weitere Infos zukommen lassen. Nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion.

Der Rhein - Wasser des Lebens

Fische im Rhein – endlich wieder Vielfalt in unseren Flüssen

Der Rhein – Fluss der Fische

Zunächst möchte ich euch den Rhein etwas näher bringen. Die Quelle des Rheins liegt überwiegend in den Alpen, genauer gesagt im Schweizer Kanton Graubünden. Die Höhe der Quelle liegt etwa auf 2345 m. Insgesamt legt der Rhein eine Strecke von über 1237 km zurück und durchquert dabei die Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Am Ende mündet der Rhein im Rhein-Maas-Delta in die Nordsee.

Besondere Artenvielfalt im Rhein

Aufgrund der verbesserten Wasserqualität konnte sich eine besonders hohe Artenvielfalt im Rhein entwickeln. Heutzutage beherbergt er wie bereits oben erwähnt ungefähr 43 Fischarten.

Nachfolgend habe ich einige interessante  Infos zu den einzelnen Arten zusammen gestellt:

Die Rückkehr der Lachse

Der ursprüngliche Rheinlachs ist ausgestorben, aber vor ca. 20 Jahren beschlossen die Rhein-Anliegerstaaten die Wiederansiedlung des Lachses. Grund für die gelungene Wiederansiedelung ist die Beschaffenheit des Rheines: Der Lachs legt nämlich seine Eier im tiefen Kies des Flusses ab.

Weil es sich bei dem Lachs um einen Wanderfisch handelt, legt er in seinem Leben eine weite Strecke zurück. Beispielsweise schwimmt der im Rhein lebende Lachs den Strom hinab bis in die Nordsee. Von der Nordsee geht es weiter in den Atlantik bis nach Grönland. Zum Laichen zieht es den Lachs aber wieder in den heimischen Rhein zurück. Jährlich werden mittlerweile wieder 250 bis 1000 Lachse pro Jahr gezählt.

Fische im Rhein - der Lachs beim Laichen

Der Lachs ernährt sich von Krebsen und kleinen Fischen. Dadurch kann er bis zu 1 Meter lang und bis zu 10 kg schwer werden.

Die Barbe – quasi ein Allesfresser

Die Barbe gehört zur Familie der Karpfenfische. Sie ist ein Süßwasserfisch und lebt deshalb ausschließlich in Flüssen. Ihren Laich legt die Barbe in flachen, kiesigen Stellen ab, Laichzeit ist von Mai bis Juli, in dieser Zeit zieht sie im Schwarm flussaufwärts. Hauptnahrungsquelle der Barbe sind Fischlaich, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, Würmer und in geringem Maße auch pflanzliche Kost. Die Größe der Barbe bewegt sich in der Regel zwischen 25 und 75 cm. Eine erfreuliche Nachricht ist, dass die Barbe nicht zu den gefährdeten Fischarten zählt.

Fische im Rhein - Der Barbe

Der Aal – vom Aussterben bedroht

Der Aal reiht sich ebenfalls in die Gruppe der Wanderfische ein. Seine ersten 10 Lebensjahre verbringt er in Süßwasserflüssen. Danach wandert er durch die Nordsee in den Westatlantik, um dort zu laichen. Mit dem Golfstrom werden die Aal-Larven wieder zurück an die europäischen Küsten gespült. Von dort findet die juvenile Stufe, der sogenannte Glasaal, den Weg wieder in den Rhein und der Kreislauf schließt sich.

Leider ist der europäische Aal vom Aussterben bedroht. Glasaale, werden zum direkten Verzehr und für die Aufzucht in Aquakulturen gefischt. Seitdem steht der Glasaal auf der Liste der gefährdeten Tierarten. Glücklicherweise wird diesem Treiben durch Besatzmaßnahmen und Schutzprogramme entgegen gewirkt. Dennoch ist der Bestand zum jetzigen Zeitpunkt leider jährlich rückläufig.

Der Aal im Aquarium

Das Neunauge – älter als der Rhein

Bei dem Neunauge handelt es sich um ein fischartiges Wirbeltier. Der Name „Neunauge“ führt auf eine falsche historische Beschreibung zurück. Damals ging der Betrachter von neun Augen aus. Der Fehler lag darin begründet, dass zu dem einen Auge auch die einfache Nasenöffnung sowie die sieben Kiemenspalten als Augen gedeutet wurden, wobei sich diese Zählweise nur auf eine Körperhälfte bezieht.

Laut einigen Forschern ist das Neunauge ca. 500 Millionen Jahre alt. Somit sollte es auch etwas älter als der Rhein sein. Außerdem erinnert das Neunauge sehr stark an einen Aal. Zum Laichen benötigt er kaltes Wasser und kiesige Bodenverhältnisse. Das „schwimmende Fossil“ wird etwa 20 bis 40 cm groß.

Weitere Fische im Rhein:

  • Hecht
  • Zander
  • Wels
  • Flunder

Gerne nehme ich noch weitere Infos zu „Fische im Rhein“ auf. Schreibt dazu einfach was in den Kommentaren oder per Email.

Aquarium – Kühlen im Sommer

Sucht Euch den passenden Ort für Euer Aquarium

Aquarium kühlen im Sommer 

Mit dem Sommer klettern die Temperaturen oftmals für Mensch und Tier in unerträgliche Höhen. Besonders im August ist es schwül und viel zu warm. Wir sitzen in unseren Wohnungen und oftmals hilft nur ein Ventilator oder -falls vorhanden- die Klimaanlage. Dementsprechend ist auch das Aquarium kühlen sehr wichtig. 

Aquarium kühlen im Sommer. So geht es.

Was viele nicht wissen: Auch das Aquariumwasser bleibt von diesem Temperaturanstieg nicht verschont. Doch was kann gegen den Sommer unter der Wasseroberfläche getan werden? Wie senkt man bzw. wie hält man die Temperatur kühl, damit die lieben, schuppigen Mitbewohner nicht unter der Hitze leiden müssen?

Generell gilt ja, dass die meisten Fische geringe bzw. langsam-einhergehende Temperaturschwankungen problemlos verkraften können, deshalb ist es recht einfach und mit geringem Aufwand möglich, das Aquarium auf die richtige Temperatur zu bringen oder diese auch zu halten. Immerhin sollen sich Eure Fische ja auch im Sommer wohl fühlen.

Vermeidet unbedingt zusätzliche Wärmequellen im Sommer!

Steigt die Temperatur in Eurer Wohnung bzw. in Eurem Zimmer an, ist es wichtig, weitere Wärmquellen umgehend zu vermeiden. Wärmequelle Nummer Eins ist und bleibt hierbei die Beleuchtung des Aquariums.




Denn diese gibt auch schon nach kurzer Zeit vergleichsweise viel Wärme ab und heizt dadurch das zusätzlich Wasser auf. Auch die Abdeckung des Aquariums zu entfernen (wenn ihr nicht gerade Sprungkünstler wie zum Beispiel den Beilbauchsalmler beherbergt oder angelfreudige Samtpfoten als Mitbewohner habt), kann dabei helfen, die Temperatur merklich zu verringern.

Das Aquarium kühlen – so sinkt die Temperatur noch weiter

Hat das Vermeiden der Wärmequellen noch nicht zum gewünschten Effekt geführt, gibt es selbstverständlich noch weitere Optionen. Wusstet ihr beispielsweise schon, dass bei kleineren Aquarien (30-60L) sogar Eiswürfel zum Einsatz kommen können? Bei größeren Becken mit einem noch höheren Fassungsvolumen sollte jedoch auf diese Form der Kühlung verzichtet werden, da die Größe dieser kleinen „Kühlelemente“ hier nicht ausreicht, um einen merklichen Effekt zu erzielen.

Sucht EUch den paasenden Ort für Euer Aquarium

Tipps für größere Aquarien ab einem Fassungsvolumen von 60 Litern

Wer über ein größeres Aquarium verfügt, muss im Sommer gegebenenfalls  schwerere Geschütze auffahren, um seinen Fischen eine angenehme Umgebung einzurichten.

Günstig und unkompliziert: Aquarium kühlen mit dem ZIP-Beutel

Mit dem ZIP-Beutel kann man auf einfache und vergleichsweise kostengünstige Weise das Aquarium um bis zu 2 Grad Celsius runter kühlen. Man füllt hierzu den besagten ZIP-Beutel einfach mit Wasser auf und legt ihn dann ins Eisfach. Nun wartet man so lange, bis das Wasser im Inneren vollständig gefroren ist. Danach kommt der Beutel auf die Wasseroberfläche des Aquariums. Zu beachten ist hierbei unbedingt, dass der Beutel in der Nähe des Ausströmers liegen muss. Der Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen, bis die Wassertemperatur um 1-2 Grad Celsius gesenkt worden ist.

Die Membranpumpe gegen Sauerstoffknappheit als ideale Ergänzung

Ein weiteres Hilfsmittel für optimale Wasserbedingungen im Sommer stellt die Membranpumpe dar. Diese ist zwar nicht wirklich zum Kühlen geeignet, allerdings hilft sie dabei, die Sauerstoffknappheit im Aquarium zu beseitigen.

Modern und hochwertig – das Kühlgebläse

Den schnellsten und einfachsten Weg, die Temperatur auch im größeren Aquarium zu reduzieren, stellen die modernen Kühlgebläse dar. Diese werden an der Rückseite des Aquariums befestigt und zeigen direkt auf den Ausströmer. Dadurch verteilt sich das kühle Wasser mit der Zeit gleichmäßig im ganzen Aquarium. Innerhalb weniger Stunden lässt sich die Temperatur um ganze 4 Grad Celsius verringern.

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Wichtig: Kühlen mit Bedacht!

Die hohen Temperaturen im Sommer lassen uns Menschen gern nach der ein oder anderen extremen Abkühlung dürsten. Beachtet beim Kühlen des Aquariums jedoch immer, dass einige Fische unter Umständen ein wenig empfindlicher sind als man selbst. Viele Arten vertragen niedrigere Temperaturen bzw. den Wechsel zwischen warm und kalt nur schwer (oder gar nicht). Zur absoluten Grundausstattung gehört daher in jedem Fall nicht nur das jeweils gewählte „Kühlequipment“, sondern auch ein Thermometer, um die Temperatur nachhaltig kontrollieren und einem zu niedrigen Wert entgegensteuern zu können.

 

 

Nagarium

Die Wohnung für Deinen Hamster, das Nagarium

Das Nagarium – ein Zuhause für deinen haarigen Liebling

Das Aquarium oder in für die lieben kleinen Nager, das Nagarium ist ein sehr beliebtes Wohnaccessoire, das viele Möglichkeiten bieten und alle Blicke auf sich zieht. Oft beginnt die große Leidenschaft für die Aquarien bereits schon in den frühen Kindheitstagen mit einem ersten kleinen Aquarium. Die kleinen Glaskästchen sind jedoch vielseitiger einsetzbar als manchen Ausstehende zunächst denken. In ihnen finden nicht nur kleinen Fische und Pflanzen ein optimales Zuhause, sondern auch Reptilien und Nager.




Wir möchten dir ein wenig über das Aquarium oder auch Nagarium für kleine Hamster erzählen.

Hamster zählen schon seit vielen Jahren zu den beliebtesten Haustieren. Vor allem die kleinen Gold- oder Teddyhamster sind bei allen Kindern sowie Jugendlichen besonders beliebt und angesehen. Allerdings erfreuen sich auch Erwachsene am niedlichen Aussehen und Verhalten der Kleinnager. Zu den interessanten Beobachtungstieren zählen die Dsungarischen oder Roborowski Zwerghamster.
In den kommenden Zeilen möchten wir dir dabei helfen ein optimales Zuhause (Nagarium) für den kleinen Nager zu schaffen. Wir zeigen dir worauf es ankommt und was du unbedingt beachten solltest.

Ein kuscheliges Zuhause für den kleinen Hamster:

Das Aquarium oder auch Terrarium für Nagetiere wird oftmals auch als Nagarium bezeichnet. Es handelt sich hierbei zumeist um ein umfunktioniertes Aquarium. Natürlich kann man so ein Nagarium auch selbst aus Holz oder Plexiglas bauen, jedoch erfordert dies etwas mehr Zeit und Können. Doch wie sollte so ein künstlicher Lebensraum im Aquarium für die kleinen Hamster aussehen, damit er sich rundum wohlfühlt und zufrieden ist?

Die optimale Größe des Hamsterheims:

Obwohl die Nager sehr klein sind und zudem auch noch Einzelgänger sind, benötigen sie dennoch viel Platz um sich pudelwohl zu fühlen. Das Aquarium sollte daher mindestens 100 x 50 Zentimeter Grundfläche bieten. Hierbei ist die Größe völlig unabhängig davon, ob es sich nun um einen kleinen Zwerg- oder Goldhamster handelt. Die Nagetiere legen in der freien Natur oft sehr weite Strecken zurück um Nahrung zu finden. Daher möchten die Hamster diesem natürlichen Bewegungsdrang auch in menschlicher Obhut ausführlich nachgehen.

Die Vorteile eines Aquariums für Nager:

  • Es kann kein Streu beim Graben und Toben herausfallen
  • Dank der hohen Glaswände kann genug Streu eingefüllt werden
  • Keine störenden, gefährlichen und spitzigen Gitterstäbe
  • Kein lautes und ungesundes Gitternagen
  • Aquarien sind teilweise preiswerter als Voliere oder Eigenbauten
  • Hygienischer und geruchsneutraler
  • Einfach zu reinigen

Das Nagarium für Deinen Hamster

Die optimale Reinigung:

Das gesamte Aquarium deines Hamsters solltest du etwa zwei bis drei Mal im Jahr komplett reinigen. Natürlich muss das Einstreu wöchentlich gewechselt und die Hamstertoilette jeden zweiten Tag gereinigt werden. Achte bitte darauf, dass dein Hamster kein verderbliches Futter im Häuschen bunkert. Bei einem neuen Mitbewohner solltest du regelmäßig schauen, ob er Frischfutter lagert und bunkert. Wird es nicht gebunkert, so ist keine Nestkontrolle mehr nötig. Wird es jedoch gelagert, so solltest du das Frischfutter eine Zeitlang nur auf speziellen Futterspießen anbieten.

Die tägliche Pflege:

Die Wasserschale muss täglich frisch befüllt werden, jedoch reicht es völlig aus, sie alle drei Tage gründlich zu reinigen. Solltest du Spülmittel, Essig oder Zitrone zum Entfernen von hartnäckigen Kalkablagerungen verwenden, so ist es wichtig, dass du die Schale anschließend gründlich und lange mit klarem Wasser nachspülst. Die Frischfutterschale muss natürlich wie bereits erwähnt täglich gesäubert werden.

Die meisten Hamster sind sehr sauber und nutzen nur eine bestimmte Ecke im Aquarium um zu Urinieren. Sobald du herausgefunden hast, welche Ecke ausschließlich genutzt wird, kannst du eine Hamstertoilette besorgen und diese dort platzieren. Diese sollte alle zwei bis drei Tage gründlich gesäubert werden. Uriniert der Hamster jedoch überall im Käfig und bevorzugt keine bestimmte Stelle, so müssen die beschmutzen Teile des Streus ca. einmal in der Woche durch frisches und sauberes ausgetauscht werden.

Seine Köttel verteilt der kleine Nager vermutlich überall in seinem Revier, oftmals auch zwischen den Futtervorräten. Diese Köttel sind zwar relativ trocken und geruchsarm, sollte aber dennoch etwa alle zwei bis vier Wochen gemeinsam mit dem gebunkerten Trockenfutter entfernt werden. Gebe anschließend einfach die gleiche Menge frisches Trockenfutter an die selbe Stelle. So verhinderst du eine Schimmelbildung im Futtervorrat.

Das ausgiebige Toben im Sandbad:

Ein großes Sandbad im Aquarium für Hamster ist unverzichtbar. Es dient vor allem der Krallenpflege, dem Stressabbau sowie der Fell- und Körperpflege. Hamster besitzen ein äußerst dickes Unterfell und darüber ein recht dünnes Deckhaar. Um das dicke Unterfell zu reinigen oder zu kämmen, wälzen sich die kleinen Nager gerne im Sand, denn dieser wirkt wie ein Kamm auf das weiche Fell. Um das Fell optimal zu reinigen, eignet sich ein staubarmer Chinchillasand, dieser besteht aus abgerundeten Sandkörnern. Ein speziell abgerundeter feiner Quarzsand eignet sich ebenso gut, wie verschiedene Bimsstein- oder Terrariensandarten. Sogenannter Attapulgus oder Sepiolith Sand können aufgrund ihrer spitzen Splitter zu schweren Lungenproblemen führen. Hochwertiger Sand nimmt zum einen Feuchtigkeit auf und dient zum anderen auch als wichtige Fellpflege.

Weniger geeignet sind vor allem grobe Bausandarten, Sandkasten- und Vogelsand als auch grober Quarzsand. Diese Sandarten reinigen zwar das Fell, sorgen jedoch aufgrund ihrer rauen Kanten bei ständiger Verwendung für Spliss. Vogelsand enthält zudem Anis, welches die kleinen Nager nicht besonders gern riechen sowie scharfkantigen Muschelgrit, der zu schweren Verletzungen führen kann. Der grobe Quarzsand nimmt keinerlei Feuchtigkeit auf, dass kann in einem Aquarium für Hamster schnell zu Schimmelbildung führen.

Die Nager haben bei einem Sandbad natürlich unterschiedliche Vorlieben, daher solltest du auch verschiedene Sandarten ausprobieren, falls dein Hamster das Sandbad nicht annimmt. Viele Hamster mögen es zum Beispiel, wenn eine komplette Etage oder ein großer Bereich des Geheges mit Sand ausgestreut wird, denn sie laufen äußerst gerne darauf. Da die Nager sehr sauber sind und den Sand in der Regel nicht verschmutzen, ist es auch nicht nötig diesen auszutauschen. Ein ausreichendes Sandbad im Nagarium sollte mindestens eine Größe von 30 x 30 Zentimeter aufweisen, je größer desto besser.

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Zum Schluss noch einige wichtige Hinweise zum Nagarium:

Das Hamsternagarium sollte niemals auf dem Boden stehen. Optimal ist eine Höhe von ca. 65 Zentimeter, denn so fühlt sich der Hamster nicht bedroht und du kannst ihn gemütlich beobachten. Zudem solltest du darauf achten, dass er sich immer in einer ausreichend hohen und konstanten Zimmertemperatur befindet, denn ein zu kalter Standort kann eine eventuelle Winterstarre bei deinem Hamster auslösen.

Der Koiteich im Garten - Koi

Hunde, Katzen und Vögel – diese Haustiere haben in den letzten Jahren Konkurrenz bekommen. Teichbesitzer erfreuen sich mehr und mehr eines besonderen Haustieres: dem Koi.

Die Koi Zuchtformen

Zu den wichtigsten Zuchtformen gehören folgende Unterarten: Asagi, Shusui, Bekko, Hikarimoyomono, Hikari-Utisurimono, Kinginrin, Koromo, Ogon, Sanke, Showa, Tancho, Utsurimono, Kawarimono und noch viele mehr. Die Butterfly Kois haben große, verfranste Flossen und erscheinen uns wie ein Wasserdrachen. Meist sind die Koi ein-, zwei- oder dreifarbig. Die Farben können rot, weiß, schwarz, blau, gelb, orange oder grün sein.

Auch gibt es Fische, die metallisch, glänzend, gold- oder silberfarben sind. Die Preise richten sich nach Körperbau, Zeichnung und Hautqualität eines Koi-Karpfens. Die teuerste Art erzielt einen Preis im fünfstelligen Bereich.

Der Koi im Gartenteich

Das beste Koifutter

Bei der Fütterung dieser Fische sollte jeder Besitzer auf jeden Fall auf die Qualität des Futters achten. Nicht umsonst heißt es „Ist das Tier gesund, freut sich der Mensch”. Gerade Fische reagieren sehr empfindlich und werden schnell krank, wenn das Wasser, die Temperatur und das Futter vernachlässigt werden. Koifutter sollte vor allem viel Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe enthalten, denn diese Inhaltsstoffe sind für den Fisch lebensnotwendig. Mit speziellen Futterautomaten kann man seine Lieblinge auch im Urlaub bestens versorgen. Doch nichts ist schöner als die Fütterung mit der Hand.

Kois sind so zutraulich wie ein Hund oder eine Katze. Diese Tiere können sehr alt werden und jeder Fisch hat seinen eigenen Charakter. Fragen Sie doch einfach einmal einen Koi-Besitzer. Sie werden staunen wie aufregend es ist, einen Koi zu besitzen und wie handzahm diese Tiere werden können.